Sodalla...da sind wir wieder.
Nach einer sehr schönen Hochzeit (nein...nicht wir!) und gefühlten 24 Stunden Rückflug sind wir wieder in Sibirien.
Ja, es war wieder schön zu Hause und wir freuen uns immer wieder, wenn wir unsere Daheimgebliebenen (welch schönes Wort) mit gutem Tjumener Wodka und noch besserer Tjumener Schokolade versorgen können.
Wie gesagt, der Rückflug war dafür leider etwas anstrengend.
Von Berlin nach Moskau zu fliegen ist recht angenehm. Besonders wenn man in der gehobenen Economy-Class sitzen darf und ringsrum mindestens 2 Sitzreihen frei sind. Zugegeben, der Flug war nicht unbedingt unterbesetzt, in der normalen Eco-Class haben die Passagiere die Ellenbogen des Nachbarn im Essen gehabt. Aber was solls...uns gings ja gut *hihi*
Und dann waren wir am Moskauer Flughafen Domodedovo. Er ist anscheinend das Hermsdorfer Kreuz der Ivans. Dementsprechend illustre Reisegäste findet man dort und dementsprechend genau nehmen es die Moskauer mit der Sicherheit.
6 Pass- und Board-Karten-Kontrollen sind da schon auszuhalten.
Also ich würde das ABM-Maßnahme nennen, der Check-In und die reguläre Passkontrolle vor dem Durchleuchten sind da ja schon mit eingerechnet.
Aber es kann ja auch passieren, daß auf den 2 Metern zwischen Boarding und Eintritt in den Tunnel zum Flieger wie auf wundersame Weise meine Boardkarte zu Schokomoussee zerschmilzt und mir ein Bart wächst. Und deshalb ist vorbeugen besser als auf die Schuhe pinkeln...oder so.
Das Highlight auf dem Moskauer Flughafen ist aber der Nacktscanner. Jahaaa...lecker...nicht wahr? Manch Herr hat da sicher schon mal absichtlich 2 Minuten länger hinterm Fernseher gestanden und gelunscht. Aber schick siehts nicht aus, da kann ich unseren männlichen Lesern gleich den Wind aus den Segeln nehmen. Es ist wirklich nur wie im Fernsehen.
Aber wie gesagt, sie nehmen es genau mit den Kontrollen und so wurde auch der gute hausgebackene Stollen von Mutti gefilzt. Ja Mama, ich mußte ihn nackig machen, aus seinem schönen Bett aus Stollentüte, Baumwolldecke, Plastiktüte und Fleecejackenumwickelung rausholen und dieses lecker duftende Naschwerk einer russischen Flughafenpolizistin vor die Nase halten.
Und sie hat nur abfällig draufgeguckt und wieder weg. tse
Nun gut, nach 5 Stunden Hintern-breit-sitzen ging es dann weiter nach Tjumen. Der Flieger war genau das Gegenteil zu TransAero von Berlin nach Domodedovo.
Er stank, war alt, klein, schmutzig, voll und gar nicht lustig. Und das Essen...ja das Essen...sie haben einfach nicht die besten Köche bei Utair. Mehr gibts zu diesem Trip auch nicht mehr zu sagen.
Tschüß und eine angenehme Restwoche wünschen Claudi & Kai
Dienstag, 4. November 2008
Dienstag, 21. Oktober 2008
Baustelle im Oktober
Hallo ihr Lieben!
Zur Zeit nutzen wir die Schön-Wetter-Tage mit blauem Himmel, um die Baustelle zu fotografieren. Nicht daß wir nichts weiter zu tun hätten, aber das Wetter ist für Wochenendplanungen mittlerweile zu unbeständig und die Wiesen und Wälder im Umland zu durchweicht. Da würden Ausflüge schnell zu Schlammschlachten mutieren. Es reicht schon der tägliche Weg zum Mittagessen, der gespickt ist mit ausladenden knöcheltiefen Matschgruben und tückischen Pfützen, welche auf Grund leckerer schokoladenbrauner Färbung nicht ihre wahre Tiefe preisgeben.
Die Erfahrung hat unser Auto erst kürzlich machen müssen, als Kai im Verkehrschaos die für uns optimale Spur suchte und fand.
Rumms...kipp...Schräglage...rumms...raus aus dem Schlagloch.
Danach war ich wach.
Und für gefrorene Matschhaufen, auf denen man sich die Füße bricht, ist es noch nicht kalt genug...aber Väterchen Frost gibt sich langsam schon Mühe.
Viel Spaß bei den Fotos und bis bald!
liebe Grüße aus Sibirien
Claudi & Kai
Dienstag, 14. Oktober 2008
Die Kulturecke des Kessel Buntes
Guten Morgen!
Gestern haben wir uns eine geballte Ladung russischer Kultur im Kessel Buntes Format angesehen. Für die Unwissenden aus Muschelschuppserland und der Massbierprovinz, der "Kessel Buntes" war alle paar Wochen der kulturelle Höhepunkt des DDR-Fernsehens mit Ballett, internationaler Musik (jaja...Alphaville, Opus, CC Catch usw), Tanz und Theater. Und auch sowjetische Staats-Elitetanzgruppen traten dort auf und gaben Kasatschok und Säbeltanz zum Besten.
Und genau dieses haben wir uns gestern 2 Stunden lang angesehen. Es war herrlich! Ein Traum aus russischen Märchenkleidern, pobackenlangen Zöpfen, akkrobatischen Hockstrecksprüngen und wehenden Tellerröcken. Das Krasnojarsker Tanzensemble jauchzte und drehte, tanzte und sprang, alberte und stampfte. Eskimos durften Knut erlegen und auch der Telemarkstil wurde ziemlich gut nachempfunden. Und das alles untermalt mit ganz viel Balalaika.
Und da wir nette Ausländer sind und anständig die Kamera ohne Blitz betätigt haben, sind keine wirklich vorzeigbaren Fotos entstanden. Deshalb gibts diesmal das eingescannte Programmheft!
so long...пока und einen angenehmen Arbeitstag wünschen Claudi und Kai :o)
Sonntag, 5. Oktober 2008
Herbstbirken und Friedhofsimpressionen ohne Schnee
Hallo ihr Lieben!
In Sibirien ist Herbst! Es ist mild, die Blätter färben sich wunderbar bunt und die Russen nutzen die letzten warmen Sommerstrahlen für den finalen Schaschlikgrillnachmittag des Jahres.
In Sibirien ist Herbst! Es ist mild, die Blätter färben sich wunderbar bunt und die Russen nutzen die letzten warmen Sommerstrahlen für den finalen Schaschlikgrillnachmittag des Jahres.
Und auch Friedhöfe wurden von uns wieder besucht.
Ich bitte hiermit die beiden bestimmten Damen dieses ganz bestimmten Büros in Riesa die Fotos zu kommentieren, welche ich wirklich extra nur für sie geschossen habe. Los...traut euch, der Blog beißt nicht! Heimlich Leser mögen wir nämlich gar nicht und jetzt ist die beste Gelegenheit, euch zu outen! ;-)
liebe Grüße aus dem noch schneefreien Tjumen
Claudi
Samstag, 27. September 2008
27. September - Schneefall schräg von links nach rechts
Kai sagte heute morgen im Auto:
27. September - der erste Schnee - Juchhee
Ja, es schneit. Eine dünne Puderzuckerschicht überzieht Tjumen. Die Stahlträger auf der Baustelle habe mit einem Mal etwas romantisches und meine Gedanken spielten schon mit Eisrutschen in Werchni Bor.
Aber gut, es wird sicher nicht liegen bleiben, dafür hat Väterchen Frost noch nicht genug vorgesorgt. Wäre ja auch schlimm.
Ich sitze heute auf dem Baufeld, gegenüber von Kai, am Tisch unseres Übersetzers Wladimir.
Das hat seine Gründe. Unser Büro ist zur Stunde nur noch eine Baustelle ohne Wasser und Heizung. Das Haus wird von Grund auf renoviert. Wände werden rausgebrochen, Türen inkl. Rahmen ausgetauscht, Fenster erneuert. Böden werden mittels Presslufthammer aufgehackt, der Eingang ist eine Mischung aus Betonmischwanne und Lümmelecke für Blähtonkügelchen. Absatzschühchen dürfen über ein wackeliges aufggeweichtes Brettchen gehen.
Kabel werden gezogen, Löcher mittels Kernbohrmaschinen ins Gemäuer geprügelt, Schweißer stehen Schulter an Schulter mit Verputzern im Gang. Und da dieses ganze Tun noch nicht abenteuerlich genug ist, wurde vor 3 Tagen auch noch das Wasser abgestellt. Jetzt kann sich sicher jeder von euch vorstellen, was man alles mit Wasser macht. Zum Glück gibts ja noch Wasserbehälter für den heißen Tee. Aber der Rest??!! Die Bakterien gaben uns gestern morgen zur Begrüßung schon die Hand.
Deshalb sitze ich heute Kai gegenüber und erlebe mal die Baustelle hautnah. Wenn auch nur die abgespeckte Version wegen dem Wochenende, aber das macht nichts. Ich bin schon wieder begeistert, wie alles in den letzten 2 Wochen gewachsen ist.
Dazu später, die Fotos müssen erstmal noch bearbeitet werden und außerdem muß ich hier auch was tun fürs Geld.
Пока!
Клауди
27. September - der erste Schnee - Juchhee
Ja, es schneit. Eine dünne Puderzuckerschicht überzieht Tjumen. Die Stahlträger auf der Baustelle habe mit einem Mal etwas romantisches und meine Gedanken spielten schon mit Eisrutschen in Werchni Bor.
Aber gut, es wird sicher nicht liegen bleiben, dafür hat Väterchen Frost noch nicht genug vorgesorgt. Wäre ja auch schlimm.
Ich sitze heute auf dem Baufeld, gegenüber von Kai, am Tisch unseres Übersetzers Wladimir.
Das hat seine Gründe. Unser Büro ist zur Stunde nur noch eine Baustelle ohne Wasser und Heizung. Das Haus wird von Grund auf renoviert. Wände werden rausgebrochen, Türen inkl. Rahmen ausgetauscht, Fenster erneuert. Böden werden mittels Presslufthammer aufgehackt, der Eingang ist eine Mischung aus Betonmischwanne und Lümmelecke für Blähtonkügelchen. Absatzschühchen dürfen über ein wackeliges aufggeweichtes Brettchen gehen.
Kabel werden gezogen, Löcher mittels Kernbohrmaschinen ins Gemäuer geprügelt, Schweißer stehen Schulter an Schulter mit Verputzern im Gang. Und da dieses ganze Tun noch nicht abenteuerlich genug ist, wurde vor 3 Tagen auch noch das Wasser abgestellt. Jetzt kann sich sicher jeder von euch vorstellen, was man alles mit Wasser macht. Zum Glück gibts ja noch Wasserbehälter für den heißen Tee. Aber der Rest??!! Die Bakterien gaben uns gestern morgen zur Begrüßung schon die Hand.
Deshalb sitze ich heute Kai gegenüber und erlebe mal die Baustelle hautnah. Wenn auch nur die abgespeckte Version wegen dem Wochenende, aber das macht nichts. Ich bin schon wieder begeistert, wie alles in den letzten 2 Wochen gewachsen ist.
Dazu später, die Fotos müssen erstmal noch bearbeitet werden und außerdem muß ich hier auch was tun fürs Geld.
Пока!
Клауди
Freitag, 26. September 2008
I am back!
Hallo ihr fleißigen Leser!
Nach Tagen, ja schon Wochen, der gähnenden Leere hier im heimelichen Russlandblog bin ich wieder allhier!
Der Zahn, oder was jetzt anstelle eines Zahnes im Kiefer steckt, heilt gut ein und mein Erhol-Akku ist schon fast wieder aufgebraucht.
In 2 Wochen kann soviel passieren, man glaubt es kaum. Mir klingelten schon nach dem halben Mittwoch im Büro die Ohren.
Aber gut, packen wirs an, am Wochenende gibts schöne neue Fotos vom Baufeld und vielleicht auch ein Foto von der Friedhofsmauer ohne Schnee.
Aber da muß ich mich beeilen, denn die ersten eisigen Flocken sind schon für Sonntag vorhergesagt *klirr*
Bis dahin...schönen Tag noch!
Liebe Grüße aus Sibirien
Claudi
Nach Tagen, ja schon Wochen, der gähnenden Leere hier im heimelichen Russlandblog bin ich wieder allhier!
Der Zahn, oder was jetzt anstelle eines Zahnes im Kiefer steckt, heilt gut ein und mein Erhol-Akku ist schon fast wieder aufgebraucht.
In 2 Wochen kann soviel passieren, man glaubt es kaum. Mir klingelten schon nach dem halben Mittwoch im Büro die Ohren.
Aber gut, packen wirs an, am Wochenende gibts schöne neue Fotos vom Baufeld und vielleicht auch ein Foto von der Friedhofsmauer ohne Schnee.
Aber da muß ich mich beeilen, denn die ersten eisigen Flocken sind schon für Sonntag vorhergesagt *klirr*
Bis dahin...schönen Tag noch!
Liebe Grüße aus Sibirien
Claudi
Donnerstag, 4. September 2008
Das Reißverschlußsystem
Normalerweise ist davon auszugehen, daß die meisten Menschen unseres Planeten den Reißverschluß kennen. Und jeder kennt auch dessen Prinzip und Funktionsweise, spätestens nach dem erfolglosen Versuch einen kaputten RV zu reparieren. Diese Funktionsweise nennt man allgemeinhin Reißverschlußsystem und es wird in den meisten Ländern auch zur Stauvermeidung auf den Straßenverkehr übertragen.
Nun, hier in Tjumen beschleicht mich oft das Gefühl, daß entweder die Reißverschlüsse nie kaputt gehen oder die bevorzugte Verschlußvariante der hiesigen Kleidung aus Knöpfen besteht.
Denn ein Reißverschlußsystem zur Vermeidung des schon alltäglichen Verkehrskollapses auf Tjumens Straßen ist hier nicht bekannt.
Stellt euch vor, es passiert ein Unfall. In Tjumen muß man mit ca. 5 Unfällen am Tag rechnen und die betroffenen Personen sind verpflichtet, ihre Karren nicht von der Unfallstelle wegzubewegen. Ob Schigulli oder Volvo Jeep, alle haben sie zu warten bis die Polizei auftaucht.
Der Stau ist also da und wir versuchen mitzukriechen in dieser Blechlawine. Die Straße ist 4!-spurig und es drängeln sich Linienbusse, Marschrutkas, PKW´s und LKW´s um die Wette. Aus allen Seitengassen versuchen sie sich noch in die Schlange reinzuquetschen. „Aber warum sollte gerade ICH den roten Lada reinlassen?“ denken sich wohl die meisten. Die Straße wird langsam 4-spurig in eine! Richtung. Es ist ein Kampf, Auge um Auge, Kotflügel um Kotflügel. Wem es zu eng wird, der kurbelt kurzerhand die Scheibe runter und klopft an die des Nachbarn um ihm zu sagen, dass der eine Zentimeter zwischen beiden Außenspiegeln nun doch nah genug sei. Das schert den anderen aber herzlich wenig, er gewinnt das Duell und zieht auch gleich 3 Spuren quer rüber.
Die Menschen in den Bussen sehen schon ganz grün aus. Sauerstoff ist in den alten Miefkisten, die früher deutsche Schulkinder übers Land gekarrt haben, nicht zu erwarten. Tasche an Beutel an Gesicht an Bierflasche an Knoblauchfahne stehen sie drin, gucken nichtssagend aufs Chaos und hoffen wohl insgeheim auf warmes Wasser in ihren Wohnungen.
Die Schlange quält sich weiter, die Auffahrt zur Brücke rückt in greifbare Nähe und langsam schieben wir uns rauf.
Plötzlich neben uns ein Auto. Wo kommt der her und vor allem, wo will er denn hin? Schwungvoll nimmt er die Steigung die zur Ausfahrt der Brücke gehört und schlägt allen anderen ein Schnippchen. Dank nicht vorhandenen Gegenverkehrs schafft er es eher auf die Brücke als wir. Dieser Glückspilz, denken wir, und schließen alle Lüftungsschlitze gegen den edlen russischen Diesel.
Ja, sowas kann schon mal ne Stunde, oder auch zwei, dauern, zum Wohle des Versicherungswesens!
Und wir freuen uns jeden Abend auf den nächsten Morgen, denn täglich grüßt das Murmeltier!
Liebe Grüße aus Sibirien
Claudi & Kai :o)
Nun, hier in Tjumen beschleicht mich oft das Gefühl, daß entweder die Reißverschlüsse nie kaputt gehen oder die bevorzugte Verschlußvariante der hiesigen Kleidung aus Knöpfen besteht.
Denn ein Reißverschlußsystem zur Vermeidung des schon alltäglichen Verkehrskollapses auf Tjumens Straßen ist hier nicht bekannt.
Stellt euch vor, es passiert ein Unfall. In Tjumen muß man mit ca. 5 Unfällen am Tag rechnen und die betroffenen Personen sind verpflichtet, ihre Karren nicht von der Unfallstelle wegzubewegen. Ob Schigulli oder Volvo Jeep, alle haben sie zu warten bis die Polizei auftaucht.
Der Stau ist also da und wir versuchen mitzukriechen in dieser Blechlawine. Die Straße ist 4!-spurig und es drängeln sich Linienbusse, Marschrutkas, PKW´s und LKW´s um die Wette. Aus allen Seitengassen versuchen sie sich noch in die Schlange reinzuquetschen. „Aber warum sollte gerade ICH den roten Lada reinlassen?“ denken sich wohl die meisten. Die Straße wird langsam 4-spurig in eine! Richtung. Es ist ein Kampf, Auge um Auge, Kotflügel um Kotflügel. Wem es zu eng wird, der kurbelt kurzerhand die Scheibe runter und klopft an die des Nachbarn um ihm zu sagen, dass der eine Zentimeter zwischen beiden Außenspiegeln nun doch nah genug sei. Das schert den anderen aber herzlich wenig, er gewinnt das Duell und zieht auch gleich 3 Spuren quer rüber.
Die Menschen in den Bussen sehen schon ganz grün aus. Sauerstoff ist in den alten Miefkisten, die früher deutsche Schulkinder übers Land gekarrt haben, nicht zu erwarten. Tasche an Beutel an Gesicht an Bierflasche an Knoblauchfahne stehen sie drin, gucken nichtssagend aufs Chaos und hoffen wohl insgeheim auf warmes Wasser in ihren Wohnungen.
Die Schlange quält sich weiter, die Auffahrt zur Brücke rückt in greifbare Nähe und langsam schieben wir uns rauf.
Plötzlich neben uns ein Auto. Wo kommt der her und vor allem, wo will er denn hin? Schwungvoll nimmt er die Steigung die zur Ausfahrt der Brücke gehört und schlägt allen anderen ein Schnippchen. Dank nicht vorhandenen Gegenverkehrs schafft er es eher auf die Brücke als wir. Dieser Glückspilz, denken wir, und schließen alle Lüftungsschlitze gegen den edlen russischen Diesel.
Ja, sowas kann schon mal ne Stunde, oder auch zwei, dauern, zum Wohle des Versicherungswesens!
Und wir freuen uns jeden Abend auf den nächsten Morgen, denn täglich grüßt das Murmeltier!
Liebe Grüße aus Sibirien
Claudi & Kai :o)
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